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Phasen der Trauer oder Niedergeschlagenheit kennt jeder. Sie gehören zum menschlichen Dasein, genauso wie Hochphasen des Glücks. Wann daraus die Krankheit “Depression” wird, ist nicht immer leicht zu erkennen. Die Übergänge sind in der Regel fließend.

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Es kann schwierig sein, eine Depression von einer Trauer zu unterscheiden, wie sie nach Verlust eines geliebten Menschen auftreten kann. Trauer ist eine normale Reaktion auf einen Schicksalsschlag. Im Unterschied zu einer Depression lässt sie zumeist innerhalb von zwei Monaten wieder nach. Darüber hinaus ist bei Trauernden das Selbstwertgefühl erhalten, sie haben einen Lebenswunsch und können sich freuen.

Bestimmte Anzeichen (Symptome) – wenn sie länger andauern – sprechen dafür, dass eine depressive Erkrankung vorliegt. Dazu gehören zum Beispiel eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Antriebsschwäche. Oft fällt es depressiven Menschen schwer, die alltäglichen Aufgaben zu bewältigen oder sich zu konzentrieren. Außerdem leiden sie unter starken Selbstzweifeln und neigen zum Grübeln. Auch körperliche Beschwerden können Ausdruck einer Depression sein. Fachleute teilen diese Kennzeichen in Haupt- und Nebensymptome ein. Außerdem unterscheiden sie drei Schweregrade.

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