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Bisher gibt es keine kommerziell erhältliche subkutane oder sublinguale Immuntherapie bei einer Kuhmilchallergie.

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Abzugrenzen von einer Allergie gegen Kuhmilch, die besonders bei Kleinkindern und Kindern von Bedeutung ist, ist die Milchzuckerintoleranz (Laktoseintoleranz) bei Erwachsenen, für die es ebenfalls keine SIT gibt.

In Studien konnte gezeigt werden, dass die orale Immuntherapie (OIT) zu einer verbesserten klinischen Toleranz auf Milch im Kindes- und Erwachsenenalter geführt hat. Allerdings traten bei vielen Patienten unter der oralen Immuntherapie Nebenwirkungen auf.

Die OIT sollte deshalb nicht Zuhause ausprobiert werden.

Die Behandlung beginnt bei der OIT mit z.B. einem Viertel Teelöffel Milch und wird dann über Wochen so lange gesteigert, bis ein Glas Milch toleriert wird. Die Autoren der Studie empfahlen den Kindern, deren Immunsystem eine Toleranz aufgebaut hatte, täglich Milch zu trinken, um die Verträglichkeit zu erhalten. Möglicherweise würde diese sonst wieder verschwinden, sobald die Kinder auf die Milch verzichten.

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